Chai-Tee-Konzentrat

Chai-Tee-Konzentrat

An einem kalten Wintertag, wärme ich mich am liebsten bei einer Tasse heißem Chai-Tee. Ich liebe den Duft von Ingwer, Zimt, Anis und Nelken.

Ich habe in der kalten Jahreszeit meistens ein selbst gemachtes Chai-Tee.Konzentrat/Sirup im Kühlschrank vorrätig. Einfach ein halbe Tasse von dem Sirup mit einer halben Tasse Milch (Mandelmilch, Kokosmilch) mischen und kurz aufwärmen. So habe ich innerhalb von ein paar Minuten einen leckeren, wärmenden Tee mit feinem Aroma.

Die Hauptzutaten für diesen wohltuenden und wärmenden Tee sind Ingwer, Zimt, Anis und Nelken. Jedes dieser vier Gewürze wirkt sich gesundheitsfördernd auf den menschlichen Körper aus.

Ingwer

Ingwer ist ein natürliches Antibiotikum und wird gerne in der orientalischen und asiatischen Küche verwendet. Sein intensiver Geschmack ist würzig-scharf. Richtig dosiert und verarbeitet entfaltet er sein volles Potenzial und kann Speisen und Getränke mit einem Hauch von Frische verfeinern.

Ingwer wirkt anregend für den Stoffwechsel und wird gerne bei Erkältungen, zur Förderung der Verdauung und bei Übelkeit eingesetzt, aber auch bei Blutdruckproblemen. Die in ihm enthaltenen Vitamine und Mineralien haben durchwegs positive Auswirkungen auf den gesamten Körper. Enthalten sind Vitamin C, Vitamin E, B3, B5, B6 und Folsäure, Eisen, Zink, Magnesium, Kalzium und Kalium.

Zimt

Bei Zimt handelt es sich um die getrocknete Rinde der jungen Triebe von lorbeerähnlichen Gewächsen. Er wärmt und wird daher gerne in der Vorweihnachtszeit eingesetzt. Der markante Duft wird unweigerlich mit der kalten Jahreszeit in Verbindung gebracht. Doch Zimt wird in fernen Ländern das ganze Jahr über in wohlschmeckenden Speisen verarbeitet.

Besonders in der ayurvedischen Medizin wird Zimt gerne verwendet. Dabei kommt nicht nur der bei uns bekannte Zimt zum Einsatz, sondern auch die Blätter. Aus diesen wird Öl gewonnen, welches bei Darminfektionen und Erkältungen hilft. In der westlichen Medizin wird Zimt vor allem wegen seiner Heilwirkung bei Diabetes eingenommen. Der Wirkstoff MHCP, der in der Zimtpflanze enthalten ist, senkt den Blutzuckerspiegel und hat dadurch eine ähnliche Wirkung wie Insulin.

Anis

Entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht. Hier gehen die Meinung weit auseinander. Ich persönlich liebe den Geschmack von Anis.

Besonders häufig wird er bei Magen-Darmbeschwerden eingesetzt. Schon bei Kleinkindern, die zu Blähungen neigen, kann Anis zur Linderung der Beschwerden beitragen.

Meist bringt man Anis mit dem in Griechenland weit verbreiteten Ouzo in Verbindung. Dieser Schnaps wird gerne nach dem Essen zur Verdauung gereicht.

Aber auch bei Atemwegsproblemen hilft Anis durch seine enthaltenen ätherischen Öle. Egal ob als Hustensaft oder als Salbe verhilft er zur schnelleren Genesung.

Nelken

Ein weiteres Gewürz, das vorwiegend in der Weihnachtszeit eingesetzt wird. Doch auch während des Jahres im Kompott, als Heilmittel oder als Raumduft findet es Verwendung. Nelken sind ungeöffnete Blütenknospen, die eine sehr hohe Konzentration an gesundheitsfördernden Wirkstoffen hat.

Dem darin enthaltenen betäubend wirkenden Eugenol, dem Entzündungshemmer Beta-Caryophyllen und vielen Antioxidantien werden eine heilende Wirkung nachgesagt.

Bei Zahnschmerzen können Nelken gegen Schmerzen eingesetzt werden, aber auch zur Linderung bei Rheuma. Da dieses vielseitige Gewürz auch eine antibakterielle Wirkung hat, findet es oft bei Blasenentzündungen oder Beschwerden im Magen-Darmbereich Verwendung.

Im Sommer vertreibt es aufgrund seiner ätherischen Öle Insekten und lässt Stich- und Bisswunden schneller heilen. Nelken wird auch nachgesagt, dass sie den Alterungsprozess der Haut verlangsamen und stark belebend wirken.

Welcher Tee eignet sich besonders gut zur Herstellung des Konzentrates?

Ich verwende für die Zubereitung gerne eine milde Sorte schwarzen Tees, Darjeeling oder Golden Nepal passt für mich am besten. Wer eine stärkere Note bevorzugt, sollte zu Assam oder Ceylon Tee greifen, hier vielleicht nicht ganz so lange mitkochen lassen, da die Mischung sonst schnell bitter schmeckt.

Auch mit der Wahl der Milch ändert sich der Geschmack des Tees. Die Zubereitung ist natürlich mit herkömmlicher Milch möglich. Bei Laktoseintoleranz kann man auch zu Mandelmilch oder Kokosmilch greifen, eine Mischung aus beiden Milchsorten schmeckt besonders gut.

Wie wird das Chai-Konzentrat hergestellt?

Dieses Rezept reicht für 15 Tassen leckeren Tee und ist denkbar einfach zuzubereiten.

Das Wasser mit dem Tee aufkochen, die Hitze reduzieren und nach 15 Minuten die Gewürze (alles außer Honig) zugeben, weitere 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Nun die Teebeutel entfernen und das Ganze nochmal eine halbe Stunde köcheln lassen. Danach werden die Gewürze entfernt, dazu gieße ich den Tee durch ein feines Sieb. In den noch heißen Tee den Honig einrühren und die Mischung etwas abkühlen lassen.

Für den besonderen Geschmack könnt ihr auch Dattelmus zum Süßen verwenden.

Ich gieße den Sirup noch warm in verschließbare Flaschen und lagere ihn im Kühlschrank.

Das Konzentrat schmeckt pur recht kräftig, wenn man ihn jedoch mit Milch mischt, entfaltet er sein volles Aroma und schmeckt einfach großartig. Eine halbe Tasse von dem Chai-Sirup mit einer halben Tasse Milch nach Wahl mischen und kurz erwärmen und schon ist der Chai-Tee fertig.

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Mehr zum Thema Tee und Punsch findet ihr

bei Vivi auf http://cosmic-blue.jimdofree.com

bei Tommy auf www.learnenglishwithtommy.com

bei Anke auf https://www.instagram.com/lafilou79/

bei Kathi auf @kathikeinstein

bei Tanja auf www.blog.pfoetchencrew.at

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Portionen Vorbereitung
15 Portionen 5 Minuten
Kochzeit
1 Stunde
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Zutaten
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Anleitungen
  1. Das Wasser mit dem Tee aufkochen, die Hitze reduzieren und 15 Minuten leicht köcheln lassen.
  2. Die Gewürze (alles ausser Honig) zugeben und weitere 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.
  3. Die Teebeutel entfernen (das geht gut mit einer Bratenzange) und das Ganze nochmal eine halbe Stunde köcheln lassen.
  4. Um die Gewürze zu entfernen, den Tee durch ein feines Sieb gießen.
  5. In den noch heißen Tee den Honig einrühren und die Mischung etwas abkühlen lassen.
  6. Das Konzentrat bis zum Gebrauch im Kühlschrank aufbewahren.
  7. Für eine Tasse Chai-Tee, eine halbe Tasse Konzentrat mit einer halben Tasse Milch mischen und erwärmen.
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