Topinambur-Chips

Topinambur-Chips

Topinambur-Chips sind köstlich und eine gute Alternative zu herkömmlichen Kartoffelchips. Sie passen perfekt in die Paleo-Ernährung und liefern einige gesundheitliche Vorteile.

Was ist Topinambur?

Der Geschmack der Topinamburknolle ist leicht süßlich und nussig. Die Knolle kann roh in Salaten, in Salzwasser gekocht oder auch frittiert wie Kartoffeln gegessen werden. Auch kann ein Saft als Getränk zubereitet werden.

Die Knollen sind bei Diabetikern beliebt, da sie zu 16 % aus Kohlenhydraten in Form des Mehrfachzuckers Inulin bestehen. Topinambur ist seit 1922 zur Behandlung von Diabetes in Verwendung. In der Homöopathie wird Topinambur als Mittel zur Gewichtsreduktion – durch Hemmung des Hungergefühls – angewendet. In Reformhäusern wird Topinambur als Kautablette oder Getränk verkauft. Sie werden vor der eigentlichen Mahlzeit eingenommen. In Verbindung mit Wasser dämpfen sie durch Aufquellen im Magen das Hungergefühl. Die Knolle enthält Betain, Cholin und Saponine, die als hemmend gegen Krebs angesehen werden.  Topinambur hat eine starke antioxidative Wirkung, weswegen sie sehr wertvoll für die Gesundheit sind. Die Knollen enthalten die Phenolsäuren Sylicylsäure (wirkt antimikrobiell sowie entzündungshemmend), Chlorogensäure (krebsvorbeugende Wirkung) und Gentisinsäure (bakteriostatische Effekte).

 

Topinambur-Chips

 

Besonders gut schmecken sie frittiert in Form von Chips, dazu möchte ich euch heute ein leckeres Rezept vorstellen.

Den Topinambur waschen und mit dem Gemüsehobel oder Messer dünn schneiden. Am besten sofort in Essigwasser einlegen, da sie sonst braun werden. Ich bereite mir immer eine große Schüssel mit kaltem Wasser und einem Schuss Essig vor. Dann kann ich die geschnittenen Topinamburscheiben direkt einlegen. Kurz vor dem Braten werden die Chips portionsweise auf Küchenpapier gelegt und trockengetupft. Das ist wichtig, da sonst beim Einlegen in das Fett durch die hohe Feuchtigkeit das heiße Fett überschäumt.

 

 

In einer Pfanne wird Ghee erhitzt. Die Topinamburscheiben in einzelnen Portionen braten bis sie eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben. Die Scheiben sollten nicht übereinander liegen, da sie sonst zusammenkleben und innen nicht schön knusprig werden.

Ich wende die einzelnen Chips immer mit einer Bratenzange. Das geht recht gut, so werden sie rundum gleichmäßig durch. Die Chips sollte man immer im Auge behalten, da sie gegen Ende der Garzeit recht schnell dunkel werden. Die fertigen Chips in ein Sieb legen und kurz auf einem Küchenpapier trocknen lassen.

Dieser Vorgang hört sich zuerst recht kompliziert und aufwendig an, geht aber superleicht von der Hand. Während das Fett erwärmt wird, legt man die erste Portion Scheiben auf das Küchenpapier, trocknet sie ab und brät sie. Während dem Braten bereitet man die zweite Portion auf dem Küchenpapier vor. Wenn die Chips fertig gebraten sind, gibt man sie in das Sieb und legt die vorbereiteten Scheiben ins Fett. Danach legt man die fertigen Chips auf das neue Küchenpapier und lässt sie trocknen.

Wenn die zweite Portion fertig ist, kommen diese ins Sieb und die nächste Portion ins Fett. Nachdem die fertigen Chips am Küchenpapier getrocknet sind, werden in einer Schüssel gesammelt.

 

 

Um den Geschmack zu variieren, können die heißen Chips direkt nach dem Frittieren mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen bestreut werden. Besonders gut eignen sich Rosmarin, Salz, Paprika und Knoblauch oder auch Curry speckt hervorragend.

 

Die fertigen Chips können als Beilage, z.B. zu Zwiebelrostbraten oder als Snack mit Guacamole genossen werden.

 

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  1. Den Topinambur waschen und mit dem Gemüsehobel oder Messer dünn schneiden. Am besten sofort in Essigwasser einlegen, da sie sonst braun werden. Ich bereite mir immer eine große Schüssel mit kaltem Wasser und einem Schuss Essig vor, damit ich die geschnittenen Topinamburscheiben direkt einlegen kann.
  2. Kurz vor dem Braten werden die Chips portionsweise auf Küchenpapier gelegt und trockengetupft, da sonst beim Einlegen in das Fett durch die hohe Feuchtigkeit das heiße Fett überschäumt.
  3. In einer Pfanne Ghee erhitzten und in einzelnen Portionen die geschnittenen Topinamburscheiben braten bis sie eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben. Die Scheiben sollten nicht übereinander liegen, da sie sonst zusammenkleben und innen nicht schön knusprig werden. Ich wende die einzelnen Chips immer mit einer Bratenzange, das geht recht gut, so werden sie rundum gleichmäßig durch. Die Chips sollte man immer im Auge behalten, da sie gegen Ende der Garzeit recht schnell dunkel werden.
  4. Die fertigen Chips in ein Sieb legen und kurz auf einem Küchenpapier trocknen lassen. Dieser Vorgang hört sich zuerst recht kompliziert und aufwendig an, geht aber superleicht von der Hand. Während das Fett erwärmt wird, legt man die erste Portion Scheiben auf das Küchenpapier, trocknet sie ab und brät sie. Während dem Braten bereitet man die zweite Portion auf dem Küchenpapier vor. Wenn die Chips fertig gebraten sind, gibt man sie in das Sieb und legt die vorbereiteten Scheiben ins Fett. Danach legt man die fertigen Chips auf das neue Küchenpapier und lässt sie trocknen. Wenn die zweite Portion fertig ist, kommen diese ins Sieb und die nächste Portion ins Fett.
  5. Die heißen Chips direkt nach dem Frittieren mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen bestreuen, besonders gut eignen sich Rosmarin, Salz, Paprika und Knoblauch oder auch Curry speckt hervorragend.
  6. Nachdem die fertigen Chips am Küchenpapier getrocknet sind, werden in einer Schüssel gesammelt.
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